AKUPUNKTUR OHNE GRENZEN

Neues zu den Ausbildungs-Einsätzen der verschiedenen ASF-Stellen

Seit 1992 hat Acupuncture Sans Frontières - ASF (Akupunktur Ohne Grenzen) bereits zahlreiche Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt.

 

Haïti (ASF Schweiz) 

Burkina Faso (ASF Schweiz)

Diese Behörden waren bereit, uns einen Pavillon für Akupunktur zur Verfügung zu stellen, den Akupunkturdienst offiziell in einer Abteilung des regionalen Krankenhauses (Centre Hospitalier Régional CHR) zu integrieren und ein Abkommen zwischen dem CHR und Acupuncture Sans Frontières - ASF (Akupunktur Ohne Grenzen) zu unterzeichnen.

·        Im Oktober 2008 hat, ebenfalls in Ouahigouya, eine dritte Gruppe ihre  Ausbildung in Angriff genommen, während seit Februar 2008 für ehemalige Schüler eine Ausbildung zum Lehrer läuft.

Einmal mehr hat dieser Unterricht bei den Studenten eine echte Begeisterung für die Akupunktur, eine für sie völlig neue Medizin, ausgelöst. Sie folgten dem Unterricht mit grossem Fleiss, stellten gescheite, sachbezogene Fragen und lernten die praktische Arbeit mit Enthusiasmus.

  

 Mali (ASF Belgien)

2006 begann eine Ausbildungsreihe in Kati, wurde 2007 fortgesetzt und 2008 mit einem vierten Teil abgeschlossen. 25 Krankenpfleger, welche aus 15 Polikliniken des ganzen Landes stammten und 5 Hebammen aus der Kinderklinik von Kati besuchten diesen Kurs.
Ein in Akupunktur ausgebildeter Arzt aus Mali hat sich bereit erklärt, die  Fortsetzung unseres Unterrichts sicherzustellen. So wird er die Nach-prüfungen und die praktische Arbeit der Studenten in den Zwischenperi-oden und seit Abschluss des letzten Kurses überwachen.


Mauretanien (ASF Schweiz)

 

Im Januar 2007 hat in Atar eine Ausbildungsreihe begonnen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit Lehrern aus dem Kollegium SFERE (Société Française d’Etudes et de Recherches en Energétique) in der Tour d’Aigues nahe von Aix-en-Provence organisiert. Dieses erste Ausbildungsangebot hat eine richtige Begeisterung unter den Studenten ausgelöst. Sie konnten ihr Wissen sehr bald in die Praxis umsetzen und nach der Behandlung eine deutliche Besserung bei ihren Patienten feststellen. Die Kurse wurden fleissig besucht und immer mehr Patienten kamen, um sich für eine Behandlung anzumelden. Die Studenten waren glücklich, als sie am Ende der Ausbildung ihre Nadeln und Moxastöcke erhielten. Denn von nun an waren sie fähig, einige der üblichen Krankheiten wie Rheumatismus, Sciatalgie, Amenorrhoe, Dysmenorrhoe usw. zu behandeln.

Die Lehrpersonen hoffen, dass mittelfristig eine Akupunkturbehandlung im Spital von Atar angeboten werden kann.

Die Ereignisse in Mauretanien haben es uns leider noch nicht erlaubt, diesen Unterricht weiterhin anzubieten.

 

Kamerun (ASF Schweiz)

 

Im Januar 2007 wurde in Yaoundé mit den Diensten des Ministeriums für Gesundheit ein Abkommen getroffen, welches die Ausbildung des Gesundheitspersonals in den Buschversorgungseinheiten betrifft.
Der medizinische Generalinspektor des Generalinspektorats der Verwaltungsdienste im Ministerium für Gesundheit und die Chefin der Abteilung für Zusammenarbeit im Ministerium für Gesundheit zeigten grosses Interesse für die Ziele von Acupuncture Sans Frontières - ASF (Akupunktur Ohne Grenzen)
. Diese stimmen überein mit ihrer Besorgnis bezüglich der Entwicklung einer verbesserten Qualität der Pflege, welche durch das medizinische und paramedizinische Personal der Gesundheits-dienste erbracht wird. Der Beitrag der traditionellen chinesischen Akupunktur, als Ergänzung zur westlichen Medizin, ist zusammen mit der Heilkunst der traditionellen Afrikanischen Praktiker einer der wichtigen Faktoren im Bemühen, den Ärmsten unter den Kranken zu helfen. Es sind dies im Besonderen jene Kranken, welche von den Versorgungseinheiten im Busch abhängen.
Nach den in Kamerun erfolgten Kabinettsumbildungen wurde die für 2008 oder 2009 geplante Durchführung dieses Projekts verschoben.

 

Senegal (ASF Schweiz)

 

Im April 2007 wurde für die Ausbildung von Krankenpflegern der Gesundheitszentren des Bezirks Guinguinéo, in der medizinischen Region von Fatick, die etwa 250 Kilometer von Dakar entfernt liegt, ein Abkommen unterzeichnet.

Am Rande dieses Treffens organisierte der Chefarzt des Bezirks von Guinguinéo mit den Pflegern, Krankenschwestern und Hebammen des Bezirks ein Informationsgespräch über Akupunktur. Sie waren begeistert von der Aussicht, geschult werden zu können und stellten zahlreiche Fragen über die Nadeln, deren Wirkung auf die körperlichen Energien und die Beziehungen, die zur westlichen Medizin hergestellt werden können.

 

24 Krankenpfleger, Krankenschwestern und Hebammen besuchten pflichtbewusst den Unterricht, dessen erster Teil im April 2008 stattfand. Der Abschluss der vier vorgesehenen Kursteile ist für November 2009 geplant.

 

Bolivien (ASF Schweiz in Zusammenarbeit mit ASF Spanien „Acupuntura para el mundo“)

 

Im November 2007 wurde mit den Gesundheitsbehörden ein Abkommen unterzeichnet bezüglich der Ausbildung des Gesundheitspersonals in den ländlichen Gebieten der Region von Santa Cruz.
Infolge der Ereignisse musste der erste Kurs, der für November 2008 vorgesehen war, verschoben werden.

 

China (ASF Schweiz) 

 

Im August 2007 wurde in der Region des Kham, in der Provinz von Sichuan (Dzogchen monastery), in Zusammenarbeit mit dem Hilfswerkverein für Chinesischen Minderheiten „Dorje“, eine Abklärungsmission durchgeführt. Im Anschluss daran konnte die Ausbildung von Lehrern für die Einsätze von ASF Schweiz bei den chinesischen Minderheiten im „Shanghai Insight Ancient Chinese Medicine Training Center“ in November 2008 beginnen. Diese Ausbildung wendet sich an Akupunktur Ärzte, 22 Chinesische und 5 Amerikanische, welche sich dazu bereit erklärt haben, während dreier Jahre je zwei Wochen den Einsätzen von ASF Schweiz ehrenamtlich beizuwohnen .

Neue Einsätze sind in Vorbereitung, die wohlverstanden nach wie vor den ärmsten Ländern gewidmet sein werden.